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Der rote Faden bei schriftlichen Arbeiten – Inhalt, Planung, Struktur und Sprache

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Wie behalte ich den roten Faden in meiner akademischen Arbeit? Finden Sie eine Liste an passenden Ausdrücken für jegliche Art von schriftlicher Arbeit.

Wir erklären, wie Sie nie den roten Faden Ihres Textes verlieren.
Sowohl der Inhalt als auch die Sprache müssen einem roten Faden folgen. 

Sowohl eine solide Vorarbeit als auch ein stilsicherer Inhalt sind beim Schreiben von akademischen Texten dringend notwendig. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit einigen Tipps und ein paar eloquenten Wendungen zielsicher dafür sorgen können, den roten Faden Ihrer Arbeit beizubehalten. Nutzen Sie unsere Tipps für sämtliche Textsorten: Facharbeiten, schriftlichen Präsentationen, Bachelor-, Master-, Abschluss-, Doktorarbeiten, Studien sowie Haus- bzw. Semesterarbeiten.

Machen Sie einen Zeitplan und halten Sie sich an Richtlinien

Vor der Schreibphase liegen in der Regel einige Wochen oder Tage der Planung. Hier gilt nämlich, je besser Sie sich bereits vor dem Abfassen des Textes mit der Thematik auseinandergesetzt haben, desto schneller können Sie schreiben. Orientieren Sie sich dabei an folgenden Tipps. Natürlich sollten Sie auch bedenken, ob Sie eher spontan oder organisiert an schriftliche Aufgaben herangehen.

  • Die Auswahl des Themas: Das Forschungsthema sollte auf keinen Fall zu eng gesteckt sein. Niemand soll schließlich den Eindruck gewinnen, Sie hätten das Thema schon in der Mitte ausreichend beleuchtet und dann die Inhalte lediglich wiederholt. Auf der anderen Seite sollten Sie sich nicht überschätzen. Eine zu globale Betrachtung lässt keinen Raum für Sie zu, wirklich ins Detail zu gehen und eine Thematik auch zu Ende zu denken.
  • Der Titel: Er sollte ansprechend, aber zugleich auch einzigartig sein. Bedenken Sie, dass er genau das benennen soll, was die Leserschaft von Ihrem Text erwarten kann.
  • Die Literaturrecherche: Lesen Sie sich nicht nur halbherzig in Ihr Thema ein. Es lohnt sich oft, auch auf den ersten Blick nicht ansprechende Quellen zu benutzen. Wechseln Sie hier zwischen traditioneller und moderner Literatur, bevorzugen Sie jedoch neuere Theorien zu Ihrem Thema. Verlassen Sie sich nicht auf nur eine Meinung, sondern kombinieren Sie verschiedene Perspektiven. Benutzen Sie keine im akademischen Bereich unüblichen (Internet-)Quellen.
  • Ihr Praxisteil: Sofern Ihre Arbeit nicht nur theoretischer Natur ist, sollte Ihr Experiment oder Ihre Studie genauso solide und angemessen sein wie der Theorieteil der Arbeit. Beschreiben Sie jeden einzelnen Schritt und dabei auch, warum dieser wichtig war. Bei nicht zufriedenstellenden Ergebnissen können Sie auch Ihre eigene Forschung kritisieren.
  • Innovation: Verbinden Sie unbedingt Theorie und Praxis in einer geeigneten Weise. Bedenken Sie, dass Sie sich zwar auf vergangene Versuche stützen können – und auch sollen – aber Ihre Arbeit stets auch etwas Neues zur Diskussion beitragen soll.
  • Die Zeiteinteilung: Rechnen Sie mit einigen Leerlaufzeiten und Puffern, sodass Sie zum Schluss auch noch ausreichend Zeit zum Schreiben und Korrigieren haben.
  • Die Abgabe: Beachten Sie die Hinweise Ihrer Lehrkraft bzw. des Lehrstuhls. Dabei spielt der Abgabeweg (schriftlich oder digital) sowie die Richtlinien (Benennung der Datei, Vorgaben zu Hülle oder Mappe) eine ebenso relevante Rolle wie das Datum.

Behalten Sie den roten Faden und strukturieren Sie

Inhaltlich betrachtet ist der allseits beliebte rote Faden das A und O eines jeden Textes. Der  akademische Kontext bildet dabei keine Ausnahme. Bereits in der Einleitung ist es wichtig, das Forschungsthema ausreichend herauszustellen, das nun im Hauptteil umfassend beleuchtet wird. Der Schlussteil fasst die Ergebnisse lediglich zusammen. Somit hat sich in vielen Bildungseinrichtungen folgende Struktur für schriftliche Arbeiten bewährt:


  • Deckblatt
Mit folgenden Daten: Titel, Universität / Schule, Fakultät / Fach, Ihre Kontaktdaten, Kontaktdaten der betreuenden Person, optional das Abgabedatum
  • ggf. Vorwort, Danksagung, Abstract
  • Inhaltsverzeichnis
Gliedern Sie Ihre Arbeit in Kapitel und Unterkapitel. Verwenden Sie dabei Punkte nur zwischen den Zahlen, also z. B.„2.2“ und „3.2.1“. Wir empfehlen zirka drei bis sechs Kapitel mit je mindestens zwei und maximal vier Unterkapiteln. Achten Sie auch stets darauf, dass z. B. nach Kapitel 3.1 nicht unmittelbar Kapitel 4 folgt.
  • evtl. Abkürzungs-, Abbildungs- und Tabellenverzeichnisse
  • Einleitung (ca. 10 % des Haupttextes)
  • Hauptteil (ca. 80 % des Haupttextes)
Hauptteil: Zuerst eine theoretische Herleitung des Themas und den aktuellen Stand der Forschung (gemäß der Literatur), dann die Methodik, Durchführung sowie Ergebnispräsentation des Praxisteils, zum Schluss eine Deutung und Einordnung in das Gesamtthema
  • Fazit (ca. 10 % des Haupttextes)
  • ggf. Nachwort
  • Bibliografie
  • Anhang
Der Anhang wird bei mehreren Teilen meist mit römischen Zahlen durchnummeriert, also I, II, III etc.)
  • Eidesstattliche Versicherung

Denken Sie unbedingt an eine Seitenzahl. Das Deckblatt sowie das Inhaltsverzeichnis werden unsichtbar ab Seite 1 mitgezählt. Vermeiden Sie außerdem Fußnoten in Überschriften und einzeln stehende Kapitelüberschriften am Ende der Seite.

Um den roten Faden nicht zu verlieren, ist es erforderlich in der Einleitung eine These oder eine Frage zu formulieren, zu der es bereits Fachliteratur gibt und bei der die gesamte Arbeit nützlich sein könnte. Der Hauptteil sorgt nun für die Ausarbeitung der Theorie und/oder der Praxis, um die Frage oder These kritisch betrachten zu können. Eine Frage sollte mit mehr als bloßen Ja-Nein-Aussagen beantwortet werden, während eine These hingegen verifiziert (bestätigt) oder falsifiziert (widerlegt) wird.

Stellen Sie den roten Faden mit diesen Formulierungen her

Es gibt eine Reihe von hilfreichen Wendungen und Begriffen, mit denen Sie die einzelnen Kapitel miteinander verknüpfen können. Andere Formulierungen eignen sich hingegen, um die Forschungsfrage (oder -these) zu beschreiben. Behaupten Sie nie, eine These gänzlich widerlegt zu haben, sondern zeigen Sie argumentativ oder mit verlässlichen Quellen, inwiefern eine These entkräftet oder eine Frage geklärt werden konnte.

Verben Formulierungen
Verben für alle Kapitel Betrachten, beleuchten, umreißen, zeichnen, sich befassen mit, sich auseinandersetzen mit, interpretieren, analysieren, begründen, erörtern, deuten, gegenüberstellen, kontrastieren, darauf abzielen, schließen auf, folgern etc.
Frage stellen Die Frage aufwerfen, hinterfragen, der Frage nachgehen, zu beantworten versuchen, abwägen, klären, argumentieren, kritisieren etc.
These bestä-
tigen
Untermauern, bekräftigen, beweisen, verifizieren, wissenschaftlich bestätigen, validieren, fußen auf, fundieren etc.
These wider-
legen
Entkräften, falsifizieren, dem gegenüber stehen, gegenargumentieren, widersprechen etc.
Literatur ein-
binden
Die Theorie … verdeutlicht, schildert, merkt an, führt an, stellt klar, konstatiert, konstruiert, betont, unterstreicht, belegt, manifestiert, erklärt, zeigt, demonstriert, verweist auf, postuliert etc.

Falls die Reihe an hilfreichen Verben einmal nicht ausreichen sollte, bietet die Synonymfunktion von LanguageTool weitere präzise Formulierungen. Mit diesen im Gepäck verlieren Sie auch nicht den berühmten roten Faden, der für einen gelungenen Text essenziell ist. Selbstverständlich kommt bei der Überprüfung durch den Schreibassistenten auch die Korrektheit der Sprache sowie eine Analyse des akademischen Stils nicht zu kurz. LanguageTool ist eben eine große Hilfe beim Verfassen von schriftlichen Ausarbeitungen.


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